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Tag der Familie am 15. Mai

15. 05. 2020

Ministerin Nonnemacher: „Familien sind das Rückgrat der Gesellschaft – weitere Entlastungen nötig“

Zum internationalen Tag der Familie (15. Mai) betonen Familienministerin Ursula Nonnemacher und die Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände in Brandenburg (LAGF) Bedeutung und zentrale Funktion der Familie. „Als Rückgrat der Gesellschaft leisten Familien in diesen besonderen Zeiten Herausragendes: Mütter und Väter betreuen ihre Kinder, unterstützen sie bei den Schulaufgaben und arbeiten von zu Hause aus. Es zeigt sich einmal mehr: die Gesellschaft kann sich auf die Familien verlassen, dafür mein herzlicher Dank!“, so Ministerin Nonnemacher.
Mit der frühen Erweiterung der Notfallbetreuung hat Brandenburg die in der Corona-Pandemie besonders geforderten Alleinerziehenden entlastet. Die 32 vom Land geförderten Familienzentren stehen weiterhin beratend zur Seite, wenn auch vorübergehend telefonisch oder digital.
Die Landesregierung will Familien aber auch langfristig finanziell entlasten und das System familienbezogener Leistungen bündeln. Daher wird die bundesweite Einführung einer Kindergrundsicherung unterstützt, denn nur hierüber kann es zufriedenstellend gelingen, Familien die ihnen zustehenden Leistungen zukommen zu lassen.
Ursula Nonnemacher: „Familien verdienen nicht nur während der derzeitigen Pandemie unsere Anerkennung und Wertschätzung. Sie sorgen dafür, dass die Gesellschaft funktioniert! Ich freue mich, dass wir am Tag der Familie im Bundesrat die Sonderregelungen bei der Inanspruchnahme von Elterngeld beschließen, die für viele Eltern Corona-bedingte finanzielle Härten verhindern.“
Birgit Uhlworm von der LAGF: „Familien brauchen keine Almosen, sondern gezielte Unterstützung sowie Anerkennung und Wertschätzung. Die vom Land Brandenburg finanzierten Einrichtungen und Verbände sind in diesen Zeiten verlässliche Ansprechstellen und stehen den Familien zur Seite. Diese Infrastruktur für Familien muss erhalten und ausgebaut werden.“

 
Themenjahr 2020: Wohnen und Infrastruktur für Familien

Die Wohnungsnot ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die LAGF versteht es als Recht einer jeden Familie, ein Zuhause zu haben: einen geschützten Ort, der Sicherheit, Privatheit und Geborgenheit bietet. Alle Familien müssen ausreichend Raum für ihr Familienleben und die freie Entfaltung der individuellen Persönlichkeit der Familienmitglieder haben. Wohnen gehört zur Daseinsvorsorge.
Brandenburg zeichnet sich durch große Unterschiede in der Wohnsituation aus. Während im Raum um Berlin Wohnraummangel herrscht, beklagen die Kommunen in den Randgebieten des Landes Bevölkerungsschwund und Leerstand. Einzelne Kommunen, die gut an den ÖPNV angeschlossen sind, wachsen wieder. Voraussetzung für Wachstum ist ebenfalls eine funktionierende soziale Infrastruktur. Familien brauchen Betreuungsplätze, ein Bildungssystem, aber auch Beratungs- und Informationsangebote.
Mit dem Themenjahr „Familie, Wohnen und kommunale Infrastruktur“ will die LAGF Impulse setzen und ein Bindeglied sein zwischen Familien und ihren Bedarfen sowie der Kommunal- und Landespolitik.