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LAGF fordert vollständiges Werbeverbot für Alkohol

08. 09. 2020

Zum „Internationalen Tag des alkoholgeschädigten Kindes“ am 09.09.2020 fordert die Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände im Land Brandenburg (LAGF) ein vollständiges Werbeverbot für Alkohol.

 

Trinken werdende Mütter während der Schwangerschaft Alkohol, besteht für das Kind ein hohes Risiko für angeborene Fehlbildungen, geistige Behinderungen, hirnorganische Beeinträchtigungen, Entwicklungsstörungen und extreme Verhaltensauffälligkeiten.

Unter dem Begriff FASD (Fetal Alkohol Spectrum Disorder) werden alle Formen dieser vorgeburtlichen Schädigungen zusammengefasst.

 

FASD wäre vollständig vermeidbar, wenn werdende Mütter während der Schwangerschaft konsequent auf Alkohol verzichten würden. Ist ein Kind durch Alkohol im Mutterleib einmal geschädigt worden, trägt es lebenslang an den Folgen.

 

FASD-Deutschland e.V.  hat zu einer Plakataktion aufgerufen. Unter dem Motto: „Lebenslang durch Alkohol - und mich hat keiner gefragt“ werden die Bilder ab dem 09.09. durch die sozialen Netzwerke laufen.

 

Wenn Sie Hilfe brauchen, können Sie sich u.a. an die Spezialsprechstunde für FASD im Sozialpädiatrischen Zentrum des Carl-Thieme-Klinikums Cottbus oder an das Sozialpädiatrische Zentrum der Klinik Westbrandenburg in Potsdam wenden.

 

 

Königs Wusterhausen, 08.09.2020

 
Themenjahr 2021: Mit der Familie durch die Corona-Krise
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Von der Covid-19 – Epidemie und den Maßnahmen dagegen sind Familien besonders betroffen. Die Schließung von Kindertagesstätten, Schulen und Ausbildungsstätten, die Betreuung und Beschulung der Kinder in der eigenen Wohnungen, Wegfallen von Sport- und Freizeitangeboten, Wegfall von privaten Kontakten zu Freundinnen und Freunden, zusätzliche Kosten in der Haushaltsführung, bei den Energiekosten, Kosten für mobile Endgeräte für das digitale Lernen – diese Liste könnte man fortsetzen - führte und führt zu enormen Belastungen der Kinder, Jugendlichen und deren Eltern. Die Folgen sind vielfältig und noch  gar nicht in vollem Umfang abzusehen.
Mit dem Themenjahr 2021 will die LAGF auf die Lage von Familien aufmerksam machen, mit Verantwortlichen aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft ins Gespräch kommen, „best-practice“-Beispiele sammeln, Lösungsvorschläge unterbreiten und Forderungen an die Politik formulieren.