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LAGF fordert: "Keine Kürzungen für die Familienförderung!"

09.​04.​2025

Keine Kürzungen für die Familienförderung!

 

 

Sehr geehrte Abgeordnete,

 

wir wenden uns heute an Sie in Ihrer Funktion als Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Soziales.

 

Vor einigen Tagen hat das Kabinett den Entwurf für den Haushalt 2025/26 beschlossen. Uns ist bewusst, dass dies schwierige Verhandlungen waren und noch sein werden, wenn die Arbeit im Parlament beginnt. Minister Crumbach betonte, es sei kein Sparhaushalt. Leider kann man das für den Bereich der Förderung der Familie (Einzelplan 07, TGr. 65, S. 125ff) nicht sagen. 

Bei den Zuschüssen an freie Träger (Titel 684 65, S.126f) soll gekürzt werden. Hiervon wären u.a. die Familienverbände, die Arbeit der LAGF insgesamt und die Familienzentren betroffen. Seit über 30 Jahren begleiten wir die Familienpolitik in Brandenburg und geben immer wieder wertvolle Impulse. Die Familienverbände und die LAGF im Land Brandenburg möchten Ihnen auch in Zukunft ein verlässlicher Partner sein. Wir benötigen dafür finanzielle Sicherheit und die familienunterstützenden Strukturen, wie die Familienzentren,  im gesamten Land für die Verstetigung unserer Arbeit mit und für Familien.

 

In dieser Woche wird der Haushaltsentwurf in 1. Lesung im Landtag beraten. Anschließend haben Sie im Ausschuss für Gesundheit und Soziales die Möglichkeit, Ihre Schwerpunkte zu setzen, Änderungen einzubringen und zu beschließen. Wir bitten Sie: geben Sie uns auch weiterhin die Möglichkeit, eine starke Stimme für die Familien in Brandenburg zu sein! Unterstützen Sie unsere Arbeit und nehmen Sie die Kürzungen zurück!

 

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen und im Auftrag der LAGF

 

Bild zur Meldung: LAGF fordert: "Keine Kürzungen für die Familienförderung!"

Themenjahr 2026: „Familie und häusliche Pflege – Sorgearbeit gemeinsam gestalten“
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Familien leisten einen zentralen Beitrag zur Pflege in Brandenburg. Ein großer Teil der pflegebedürftigen Menschen wird nicht in stationären Einrichtungen, sondern im häuslichen Umfeld versorgt – meist von Angehörigen. 

 

Diese Sorgearbeit ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar, bleibt jedoch häufig unsichtbar und stellt Familien vor große organisatorische, finanzielle und persönliche Herausforderungen.

 

Durch Fachveranstaltungen, Dialogformate, Fachgespräche sowie wissenschaftliche und politische Beiträge will die LAGF gemeinsam mit ihren Partnern einen Beitrag für die zukunftsfähige Pflegepolitik mitzugestalten. Ziel ist es, konkrete Handlungsempfehlungen für Landespolitik und Kommunen zu erarbeiten, bestehende Entlastungsangebote bekannter zu machen und neue Wege zur Unterstützung von Familien in Pflegeverantwortung aufzuzeigen.