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LAGF zur sozialen Wohnraumförderung

12.​03.​2019

Die LAGF konnte am 07. März 2019 im Landtag Brandenburg zum Gesetzentwurf der Landesregierung über die soziale Wohnraumförderung Stellung beziehen. Vor dem Ausschuss für Infrastruktur und Landesplanung konnte das Gesetz grundsätzlich begrüßt werden, ist doch die Wohnungsnot auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen. 

Besonders betroffen von der rasanten und anhaltenden Entwicklung auf dem Wohnungs- und Immobilienmarkt sind Familien mit niedrigen- und zunehmend auch von mittleren Einkommen.

Deshalb ist es wichtig und richtig, Familien als besondere Zielgruppe im Blick zu haben.

In Fragen der Wohnungspolitik reicht es nicht mehr, den Fokus auf niedrige Einkommen zu richten.

 

So richtet sich die Kritik der LAGF auf die Einkommensgrenzen. Im Vergleich zum Bundesgesetz werden nicht einmal die Kostensteigerungen in Höhe der Inflationsrate ausgeglichen. 

Alleinerziehende können höheren Freibeträge nur ausschöpfen, wenn Kinder nicht über 12 Jahre alt sind.

In diesen Punkten fordert die LAGF Nachbesserungen.

 

 

 
Themenjahr 2026: „Familie und häusliche Pflege – Sorgearbeit gemeinsam gestalten“
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Familien leisten einen zentralen Beitrag zur Pflege in Brandenburg. Ein großer Teil der pflegebedürftigen Menschen wird nicht in stationären Einrichtungen, sondern im häuslichen Umfeld versorgt – meist von Angehörigen. 

 

Diese Sorgearbeit ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar, bleibt jedoch häufig unsichtbar und stellt Familien vor große organisatorische, finanzielle und persönliche Herausforderungen.

 

Durch Fachveranstaltungen, Dialogformate, Fachgespräche sowie wissenschaftliche und politische Beiträge will die LAGF gemeinsam mit ihren Partnern einen Beitrag für die zukunftsfähige Pflegepolitik mitzugestalten. Ziel ist es, konkrete Handlungsempfehlungen für Landespolitik und Kommunen zu erarbeiten, bestehende Entlastungsangebote bekannter zu machen und neue Wege zur Unterstützung von Familien in Pflegeverantwortung aufzuzeigen.