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Themenjahr 2026: Im Fokus: Familiäre Pflege von Kindern und Jugendlichen - Strukturen, Chancen und Grenzen

Familien leisten einen zentralen Beitrag zur Pflege in Brandenburg. Ein großer Teil der pflegebedürftigen Menschen wird nicht in stationären Einrichtungen, sondern im häuslichen Umfeld versorgt – meist von Angehörigen. Ehepartnern, Kinder, Schwiegerkinder oder andere Familienmitglieder übernehmen dabei täglich Verantwortung für Betreuung, Organisation und emotionale Unterstützung. Diese Sorgearbeit ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar, bleibt jedoch häufig unsichtbar und stellt Familien vor große organisatorische, finanzielle und persönliche Herausforderungen.

Der demografische Wandel führt dazu, dass die Zahl pflegebedürftiger Menschen weiter steigt, während gleichzeitig familiäre Strukturen, Erwerbsbiografien und Wohnsituationen im Wandel sind. Besonders im ländlichen Raum stellen große Entfernungen, eine begrenzte Infrastruktur sowie der Fachkräftemangel in der Pflege Familien vor zusätzliche Herausforderungen. Gleichzeitig engagieren sich viele Angehörige über Jahre hinweg in der Pflege und benötigen verlässliche Unterstützung, Beratung und gesellschaftliche Anerkennung. Vor diesem Hintergrund stellt die Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände im Land Brandenburg das Jahr 2026 unter das Thema „Familie und häusliche Pflege – Sorgearbeit gemeinsam gestalten“. Ziel des Themenjahres ist es, die Lebensrealitäten pflegender Angehöriger stärker sichtbar zu machen, familienpolitische Bedarfe im Land Brandenburg zu benennen und den Dialog zwischen Politik, Verbänden, Wissenschaft und betroffenen Familien zu fördern.

Im Verlauf des Jahres sollen zentrale Fragen diskutiert werden: Wie verändern Pflegeverantwortung und demografischer Wandel die Lebenssituation von Familien? Welche Unterstützung benötigen pflegende Angehörige im Alltag – sowohl im ländlichen Raum als auch in Städten? Wie lassen sich Pflegeverantwortung und Erwerbsarbeit besser miteinander vereinbaren? Und welche Rolle spielen Kinder und Jugendliche, die innerhalb ihrer Familien Pflegeaufgaben übernehmen?

Durch Fachveranstaltungen, Dialogformate, Fachgespräche sowie wissenschaftliche und politische Beiträge will die Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände gemeinsam mit ihren Partnern einen Beitrag für die zukunftsfähige Pflegepolitik mitzugestalten. Ziel ist es, konkrete Handlungsempfehlungen für Landespolitik und Kommunen zu erarbeiten, bestehende Entlastungsangebote bekannter zu machen und neue Wege zur Unterstützung von Familien in Pflegeverantwortung aufzuzeigen.

Das Themenjahr versteht sich damit als Plattform für Austausch, Sichtbarkeit und politische Impulse – mit dem Ziel, Sorgearbeit in Familien stärker anzuerkennen und die Rahmenbedingungen für häusliche Pflege nachhaltig zu verbessern.

 

Aktivitäten im Themenjahr 

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"Im Fokus: Familiäre Pflege von Kindern und Jugendlichen
- Strukturen, Chancen und Grenzen

...im Rahmen des Jubiläums "35 Jahre SHIA e.V. - Landesverband Brandenburg"...

 

Wann:       30.06.2026

Wo:           Online über Zoom

Infos & Anmeldung

 

 

1

Online Seminar Thema "Pflege und Familie 2026"

...was Angehörige jetzt wissen und tun können...

 

Wann:   11.03.2026 / 19.30 Uhr

 

 

 

Themenjahr 2026: „Familie und häusliche Pflege – Sorgearbeit gemeinsam gestalten“
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Familien leisten einen zentralen Beitrag zur Pflege in Brandenburg. Ein großer Teil der pflegebedürftigen Menschen wird nicht in stationären Einrichtungen, sondern im häuslichen Umfeld versorgt – meist von Angehörigen. 

 

Diese Sorgearbeit ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar, bleibt jedoch häufig unsichtbar und stellt Familien vor große organisatorische, finanzielle und persönliche Herausforderungen.

 

Durch Fachveranstaltungen, Dialogformate, Fachgespräche sowie wissenschaftliche und politische Beiträge will die LAGF gemeinsam mit ihren Partnern einen Beitrag für die zukunftsfähige Pflegepolitik mitzugestalten. Ziel ist es, konkrete Handlungsempfehlungen für Landespolitik und Kommunen zu erarbeiten, bestehende Entlastungsangebote bekannter zu machen und neue Wege zur Unterstützung von Familien in Pflegeverantwortung aufzuzeigen.