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LAGF unterstützt offenen Brief gegen Kürzungen bei Familienzentren in Potsdam-Mittelmark

21.​09.​2026

Offener Brief: Geplante Kürzungen bei Familienzentren in Potsdam-Mittelmark

 

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände Brandenburg (LAGF) spricht sich gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser Brandenburg sowie der Kompetenz- und Netzwerkstelle Familie gegen die geplanten Kürzungen bei der Förderung der Familienzentren im Landkreis Potsdam-Mittelmark aus.

 

In einem gemeinsamen offenen Brief an die Verantwortlichen des Landkreises schließen sich die Unterzeichnenden der Forderung des Bündnisses Familienzentren PM an, die im Haushaltsentwurf 2027 vorgesehenen Kürzungspläne zu überdenken und zurückzunehmen.

Familienzentren sind wichtige wohnortnahe und niedrigschwellige Anlaufstellen für Familien. Mit ihren Angeboten in den Bereichen Begegnung, Beratung und Bildung stärken sie Familien, fördern soziale Teilhabe und tragen dazu bei, Unterstützungsbedarfe frühzeitig zu erkennen. Eine besondere Bedeutung kommt ihnen dabei auch im Bereich des Kinderschutzes und der Frühen Hilfen zu.

 

Gerade in Potsdam-Mittelmark besteht eine über Jahre gewachsene Infrastruktur aus Familienzentren, Lokalen Bündnissen für Familie und weiteren familienunterstützenden Angeboten. Eine generelle Kürzung der kommunalen Förderung würde Einrichtungen sowohl in zentrumsnahen als auch in ländlichen Regionen des Landkreises treffen.

 

Die unterzeichnenden Organisationen appellieren deshalb an die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger des Landkreises, die vorgebrachten Argumente aus der Trägerlandschaft aufzugreifen und die geplanten Kürzungen noch einmal zu überdenken.

 

Den vollständigen offenen Brief vom 21. September 2026 sowie das Trägerschreiben finden Sie hier als PDF.

 
Themenjahr 2026: „Familie und häusliche Pflege – Sorgearbeit gemeinsam gestalten“
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Familien leisten einen zentralen Beitrag zur Pflege in Brandenburg. Ein großer Teil der pflegebedürftigen Menschen wird nicht in stationären Einrichtungen, sondern im häuslichen Umfeld versorgt – meist von Angehörigen. 

 

Diese Sorgearbeit ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar, bleibt jedoch häufig unsichtbar und stellt Familien vor große organisatorische, finanzielle und persönliche Herausforderungen.

 

Durch Fachveranstaltungen, Dialogformate, Fachgespräche sowie wissenschaftliche und politische Beiträge will die LAGF gemeinsam mit ihren Partnern einen Beitrag für die zukunftsfähige Pflegepolitik mitzugestalten. Ziel ist es, konkrete Handlungsempfehlungen für Landespolitik und Kommunen zu erarbeiten, bestehende Entlastungsangebote bekannter zu machen und neue Wege zur Unterstützung von Familien in Pflegeverantwortung aufzuzeigen.