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LAGF unterstützt offenen Brief gegen Kürzungen bei Familienzentren in Potsdam-Mittelmark
Offener Brief: Geplante Kürzungen bei Familienzentren in Potsdam-Mittelmark
Die Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände Brandenburg (LAGF) spricht sich gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser Brandenburg sowie der Kompetenz- und Netzwerkstelle Familie gegen die geplanten Kürzungen bei der Förderung der Familienzentren im Landkreis Potsdam-Mittelmark aus.
In einem gemeinsamen offenen Brief an die Verantwortlichen des Landkreises schließen sich die Unterzeichnenden der Forderung des Bündnisses Familienzentren PM an, die im Haushaltsentwurf 2027 vorgesehenen Kürzungspläne zu überdenken und zurückzunehmen.
Familienzentren sind wichtige wohnortnahe und niedrigschwellige Anlaufstellen für Familien. Mit ihren Angeboten in den Bereichen Begegnung, Beratung und Bildung stärken sie Familien, fördern soziale Teilhabe und tragen dazu bei, Unterstützungsbedarfe frühzeitig zu erkennen. Eine besondere Bedeutung kommt ihnen dabei auch im Bereich des Kinderschutzes und der Frühen Hilfen zu.
Gerade in Potsdam-Mittelmark besteht eine über Jahre gewachsene Infrastruktur aus Familienzentren, Lokalen Bündnissen für Familie und weiteren familienunterstützenden Angeboten. Eine generelle Kürzung der kommunalen Förderung würde Einrichtungen sowohl in zentrumsnahen als auch in ländlichen Regionen des Landkreises treffen.
Die unterzeichnenden Organisationen appellieren deshalb an die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger des Landkreises, die vorgebrachten Argumente aus der Trägerlandschaft aufzugreifen und die geplanten Kürzungen noch einmal zu überdenken.
Den vollständigen offenen Brief vom 21. September 2026 sowie das Trägerschreiben finden Sie hier als PDF.


